Mathe geschrieben. Und verschissen.
Ich mache mir auf dem Nachhauseweg Gedanken darüber, selbst das fröhliche Geplänkel meiner besten Freundin kann mich nicht ablenken. Nein, das ich mir Gedanken mache stimmt nicht. Sie kommen einfach und schnüren mein Hirn fest.
Mein Magen rebelliert.
Ich komme an meinen ehemaligen Kindergarten vorbei. Die Kleinen spielen draußen, rufen sich gegenseitig was zu, lachen. Ich schmecke beinahe die glückliche Aura, die dort herrscht.
Wie wir alle früher es kaum erwarten konnten, groß zu werden. Wie naiv ich war. Nun bin ich groß. Ich will zurück.
Ich erzähle meiner Mutter, wie ich ungefähr abgeschnitten habe. Ich hätte es lassen sollen.
Sie nimmt mich nicht in den Arm und tröstet mich, wie ich es erwartet habe. Nein. Ich hätte mehr lernen sollen. Hätte überhaupt lernen sollen. Angeblich hab ich nur rumgehockt. Weniger Sms schreiben und zocken sollen. Hätte meine Vorbereitungen früher anfangen sollen und nicht ein Tag davor.
Sie feuert die Vorwürfe wie Messer auf mich ab. Normalerweise ist mir das egal. Normalerweise werden sie an meiner Gleichgültigkeit stumpf. Ich ziehe normalerweise den Kopf ein und warte, bis das Gewitter vorbei ist. Heute nicht. Heute durchbohren die Vorwürfe mich mit einer solchen Intensität, dass ich unbewusst Luft hole und schreie, bis mir meine Stimmbänder wehtun. Ich vergesse mich selbst. Höre auf. Atme schwer wie nach einem Marathonlauf und zittere.
Ich werde doch noch in den Arm genommen.
ich nehm dich in den arm prinzessin.
AntwortenLöschen-oh, da liegt geld- ich liebe dich.
vergiss das nie <3