2012/03/26

I got a pocketful of sunshine.

Ja ich bin glücklich. Und das ist ungelogen. Ich war kaputt von den Lügen, die mein Hirn zermarterten, kaputt von meinen Verletzungen, die schmerzten. Ich scheiß auf Leute, die mich nur als Option sehen, und wende mich den glücklicheren Seiten und Menschen des Lebens zu. Lasse das Dunkle hinter mir. Versuche, mich nicht mehr davon einholen zu lassen.

Danke an Nina, die mir mein Leben so viel lebenswerter gemacht hat.

2012/03/22

Bei Leuten wie dir hab ich immer das Gefuehl, versagt zu haben.

Kein Mensch wird zum Einzelgänger, weil er die Einsamkeit genießt, auch wenn er so tut. Er wird es, weil er vergeblich versucht hat, mit der Welt klarzukommen, und immer wieder von den Menschen enttäuscht wurde.

2012/03/21

Denn Hass ist das einzige, womit sich das Leben langfristig aushalten lässt.

Was mir mitten im Geschichtsunterricht auffiel, war, dass es keine typischen Assoziationen mit Hass gab. Zumindest für mich. Abgesehen von der Farbe Schwarz.
Und so kritzelte ich im Unterricht vor mir hin.

Beispielsweise bedeutet Misanthropie (Bestandteil meines mittlerweile zum verdammten dritten Mal geänderten Blognamen) schlichtweg Menschenhass.
Ja, ich hasse den Menschen. Nein, ich bin mit fünfzehn nicht zu jung, um das zu sagen. Denn ich habe fünfzehn Jahre meines Lebens nichts anderes als eingebläut bekommen, dass Menschen nur zu Enttäuschungen und Verletzungen fähig sind.
Ich hasse die Menschen, weil sie sich gehoben betrachten und denken, Richter der Welt sein zu können. Weil sie nichts als egoistische, selbstsüchtige Kreaturen sind. Weil sie eine oberflächliche, macht- und geldorientierte Gesellschaft bilden. Weil sie mich zu dem gemacht haben, was und wie ich heute bin, nur ein Abbild ihrer Wünsche.

Um es mal kurz zu halten.

Und falls die Frage auftauchen sollte, ja ich hasse mich auch selbst.
Dafür, dass ich aus Bequemlichkeit weiterhin Fleisch esse, obwohl ich es mit Wille durchziehen könnte, Vegetarier zu werden. Dafür, dass ich oftmals in meinen eigenen Selbstmitleid versinke und es schlichtweg erbärmlich ist. Dafür, dass ich unfähig bin aus meinen Tief herauszukommen. Dafür, dass ich so viel geben könnte, aber selber nur nehme - gedankenlos.

Ja, ich habe genug Hass für jeden, für alles. Die Welt beheimatetet genug Hass.

Meine armselige Personifikation des Hasses, der sich in einer Ecke meines Gehirns eingenistet hat und dem ich letztendlich meine geliebte Anti-Alles Haltung verdanke.

2012/03/20

Nimm das Leben nicht so ernst. Du kommst da eh nicht lebend raus.

Was sich in letzter Zeit in meinem Leben ziemlich einschneidend bemerkbar macht: Menschen, die mit Entscheidungen abnehmen.

"Lass lieber die Finger von." - "Die Person ist nicht gut für dich." - "Ich mach das lieber, du kannst das doch noch gar nicht."

Mag sein, dass Menschen in meiner Umgebung eine objektivere Sicht auf die Dinge haben, während ich in einer subjektiven gefangen bin. Aber wenn sie mit die Entscheidungen abnehmen, sind sie auch nicht besser als manipulative Kontrolleure meines Lebens.

Ich lerne nichts daraus, wenn man es mit abnimmt. Gut, aus manchen Fehlern habe ich auch nie gelernt, aber wenn man mir die Möglichkeit dazu abnimmt, kann man das gleich wieder vergessen.

Lasst mich und mein Leben. Denn letztendlich trage immer noch ich die Konsequenzen, da braucht ihr euch nicht drum kümmern.

2012/03/15

Heute bin ich Pessimist. Pessimist ist ein Optimist mit Erfahrung.

Ich glaube im übrigen, dass das Individuum nie ganz verloren ist, sondern immer ein Kern besteht, der gerettet werden kann. Wohlgemerkt, das ist eine Hoffnung. Und die Hoffnung appelliert an die Möglichkeiten, sie hat nichts mit der Frage faktischer Gegebenheiten zu tun. (Joseph Weizenbaum)

2012/03/14

You leave me out on the curb just like everyone else before you.Welcome to my world where everyone I ever need always ends up leavingme alone.

Sag doch einfach, dass du nicht mehr mit mir reden willst. Kostet dich nur die Überwindung.
Und somit ersparst du dir die Lügen und Ausreden und mir all die falschen Hoffnungen.

Hoffnung...

Hoffnung ist gleichzusetzen mit Selbsterhaltungstrieb. Und nein, sie stirbt nicht zuletzt. Sie stirbt jeden Tag ein bisschen.

2012/03/12

It was not your fault. It was mine for believing every word you said.

Lügen, die leicht über die Lippen gehen, wie perlendes Wasser. Und ich ließ mich davon erweichen. Und mich in die Knie zwingen.
Und versinke in einen Strudel aus Ungewissheit, Reue und Resignation.

Ja, ich hatte es nie gehabt, dieses Gefühl, wenn Liebe zu Hass umschlägt. Ich hatte es immer für einen Mythos gehalten. Aber es stimmt. Es geht. Diese extreme Welle von Emotionen, die einen überfällt und dann nur noch Verachtung, Animosität und Antipathie übrig bleibt.

Zwischenmenschliche Ebenen sind echt nicht meins.