2012/02/27

I left my best friends, or did they just leave me?

Es gibt Zeiten wie diese, wo ich alte Freundschaften vermisse. Verbindungen, die irgendwann zerbrachen. Irgendwann geht das Leben weiter. Irgendwie lassen wir es hinter uns. Vergessen die Vergangenheit. Und bauen neue Beziehungen auf.
Manchmal enden Dinge, obwohl wir es nicht wollen. Aber sie haben immer einen Grund oder einen Zweck. Denn das Leben muss man selber in die Hand nehmen und nicht durch und von anderen leben lassen - darin besteht das wahre Kunststück.

Ich brauche Menschen, die bleiben, in einer Zeit der Veränderung. Keine Leute, die eine Woche lang mein Leben durcheinanderbringen und denen ich dann wieder scheißegal bin. Stay in my life or get out of it, I don't care. Aber steh nicht mit einem Bein drinnen und mit einem draußen.

2012/02/25

Eigentlich ist Rap nicht so mein Ding. Es sei denn die Lyrics hauen mich um und das tun nur wenige.

Ich fahr auf der Autobahn,
Seh den Schnee toben,
Schließ die Augen,
Drück das Pedal runter bis auf den Boden.
Nimm die Hände vom Lenkrad,
In manchen Momenten verfluch ich den unbahnherzigen Gott der mir Talent geschenkt hat.
Mit Talent kommt ein Fluch er haftet an dir,
Mein Leben ist ein Film in dem die merkwürdigsten Sachen passier'n.
Jeder Tag ein Kapitel jedes Gespräch eine Szene,
Mit Untertiteln und Handlungsebenen die darunter liegen.
Und manchmal fühl ich mich,
Als wenn ich immer falle,
Wunder' mich wie ich es schaff dass ich nie auf den Boden knalle.
Alle Menschen suchen was,
Die meisten finden nichts,
Außer einem Sündenbock.
Die Glücklichen finden Gott.
Ich brauch einen Blindenstock,
Meine Welt macht mich blind.
Mittelmaß das Mittel das alles ineinander verschwindet
Und ich schüttel das Glas,
Trinke das Ritalin,
Jeder Tag ein Gitterstab ich will dem Gitter entfliehen.

Es ist der Fluch der Besten
Es ist ein Fluch von Ketten
Die dich binden an ein Buch von Texten du willst ihm entrinnen
Es ist der Fluch der Besten
Es ist der Blues der Besten
Die nicht schlafen können in Nächten
Es liegt in dem Blut der Besten

Ich bin ganz alleine auch wenn noch jemand da ist,
Meine Freunde verstehen mich nicht als red ich japanisch.
Ich bin ganz alleine, kann diese Dinge nicht teilen
Und aus diese einsamen Quelle entspringen die Zeilen
Diese Lieder sind mein,
Ich sing sie allein
In diese dunklen Kammern meines Kopfes kommt sonst niemand rein.
Und ich fühle mich einsam weil ich meine Gefühle mit niemanden teilen kann.
Auch das Rappen ist nicht mehr heilsam.
Ich suche ein Balsam ein Medikament,
Die dieses Feuer meiner Seele verbrennt, wie Napalm.
Und so suche ich Halt an einem einzelnen Grashalm,
Seh' wie Wunden offen bleiben und noch weiter vernarben.
Selbst allein in der Menge niemand versteht was ich denke,
Passe nicht in eure Form rein egal wie ich mich verrenke.
Es ist der Fluch der Besten der mich in seinen Zangen hält,
Der macht dass ich alleine bin dass alles auseinander fällt.
Der Hund der nachts im Kopf bellt, macht dass ich nicht schlafen kann
Der Geist ist nicht in einer Flasche er ist ein meim Part gefangen

Es ist der Fluch der Besten
Es ist ein Fluch von Ketten
die dich binden an ein Buch von Texten du willst ihm entrinnen
Es ist der Fluch der Besten
Es ist der Blues der Besten
Die nicht schlafen können in Nächten
Es liegt in dem Blut der Besten

Mit dem Erfolg kommt Ärger.
Und der Druck wird stärker.
All die Neider ein Stückchen weiter,
Bald wird die booth zum Kerker.
Vom Außenseiter zum Einzelgänger zum Soziopath,
Du willst die Erkenntnisse nicht haben die ich manchmal hab.
Ich bin die Blüte der Saat, von was Nietzsche schrieb,
Geh auf den Friedhof und sehe meinen Stein schon vis a vis
Glaub meine Lunge hat noch nicht den letzten Zug genommen,
2 mal 2 Kilo gut geölt in einem Schuhkarton.
Und sie können warten, denn ihre Zeit wird kommen,
30 Schuss ein Entschluss,
Ein Fleck bleibt auf dem Bleibeton.
In die letzte Zeile kommt mein Vermächtnis
Rächt mich

Es ist der Fluch der Besten
Es ist ein Fluch von Ketten
Die dich binden an ein Buch von Texten du willst ihm entrinnen
Es ist der Fluch der Besten
Es ist der Blues der Besten
Die nicht schlafen können in Nächten
Es liegt in dem Blut der Besten



2012/02/23

Ich glaube, die beste Definition für den Menschen lautet: undankbarer Zweibeiner.

Nichts fühlen. Nicht nachdenken. Keine Melancholien. Gleich null Probleme.

Ich hab Panik. Vorm Versagen. Ja, ich weiß was ihr alle sagen werdet. Ich weiß es. Irgendwie werde ich durch die Sache durchschlittern können.
Trotzdem habe ich Angst. Davor, nicht zu bestehen. Menschen zu enttäuschen. Nicht gut genug für jemanden zu sein. Angst vor Kritik. Angst vor der Verletzung. Angst vor den Gefühlen der Eifersucht und dass ich daran zerbreche. Angst vor der Abweisung. Angst vor der Liebe. Doch gerade deshalb will ich das alles noch mehr. Ich will mich stellen, breche aber unter der bisherigen Last zusammen. Trotzdem bin ich hirnrissig und stumpfsinnig genug es zu wollen.

Was machen wir Menschen auf dieser Welt? Wir. Ich. Du. Wir haben Sorgen und Hoffnungen. Träume. Die wahr werden. Die Träume bleiben. Oftmals sind wir hilflos. Es gibt genügend Dinge, die wir nicht ändern können...
"Ich weiger' mich das hinzunehm'n, alle stehen nur da. Dabei passier'n so viele schlimme Dinge jeden Tag." (Kraftklub - Songs für Liam)
Nein, ich kann mich nicht beklagen, ich darf mich nicht beklagen. Ich bin verdammt verwöhnt von dieser Gesellschaft. Meine Probleme sind nichtig. Und trotzdem könnten sie niederschmetternder nicht sein.

2012/02/16

Niemand kennt den Tod, es weiß auch keiner, ob er nicht das größte Geschenk für den Menschen ist. Dennoch wird er gefürchtet, als wäre es gewiss, dass er das schlimmste aller Übel sei.

Ich weiß, dass ich auf die andere Seite muss. Ich weiß, dass ich hier nichts mehr zu suchen habe.
Der einzige Weg über den Abgrund ist die Brücke. Eine Brücke aus Seil und Holz, die nur vor meinen Augen existiert.
Ich weiß, dass sie unstabil ist. Ich weiß, dass sie mich nicht tragen kann.
Trotzdem gehe ich, wortlos und widerstandslos. Als würde ich es denen hinter mir bestätigen wollen: Es funktioniert nicht. Das gibt es nicht.
Ich betrete die Brücke. Ich weiß, dass jeder Schritt das Seil zum Reißen bringt. Ich sage nichts. Ich gehe weiter. Schritt für Schritt. Bis die Holzlatten kurz vor dem Ende aufhören.
Das Seil reißt weiter.
Ich will nicht springen. Ich will nicht auf die andere Seite. Ich gehöre da nicht hin.
Warum bis zum Unvermeidlichen warten? Warum den Überraschungsmoment aufschieben, obwohl ich selber darüber bestimmen kann?
Ich nehme mein Taschenmesser. Und kappe das Seil.
Freier Fall. Aber ich bekomme keine Panik.
Schreie. Aber sie kommen nicht von mir.
Die Finsternis bricht unter mir auf. Die Schwärze springt mir entgegen.
Überall Schmerz... alles Schmerz.
Wann endet es? Wann?

2012/02/14

I can't pretend this time, I need a friend to find my broken mind, before it falls to pieces.

Ein Tag, der erfunden wurde, um glückliche Pärchen noch glücklicher zu machen. Und einsame Menschen noch einsamer.
Ein wunderschön verregneter Tag, der zum Geldausgeben animiert. Jedes Jahr zu diesem Tag Rosen oder andere Blumen, Pralinen und Parfüm zu verschenken, überhaupt nicht langweilig. Und auch gar nicht Mainstream, wie der Rest der Welt auch, diesen Tag zu feiern.
Jemand die Ironie gemerkt? Im Ernst, Valentinstag ist Kommerztag.
(c) Anna Nguyen, 14.2.2012: Mein Beziehungsstatus? Ihr dürft nicht raten, man sieht's doch sofort.
Man sollte jeden Tag das Gefühl genießen, geliebt zu werden. Jeden Tag aufs Neue den Partner nicht als Selbstverständliches zu betrachten.
Zu lieben ist einfach, zu lieben ist Segen, geliebt zu werden ist schon eine andere Sache, geliebt zu werden ist Glück.

2012/02/04

Verdammt, ich denke ich könnte glücklich sein. Nur wie? Ich sollte lernen mit dem was jetzt ist zufrieden zu sein, auch wenns mich irgendwann umbringt.

(c) Nina Wermann
Veränderungen im Leben. Manchmal will ich nicht. Manchmal will ich nicht einen Teil von mir selbst zurücklassen, um ein neues zu bekommen. Wer weiß, wer gibt mir die Garantie dafür, dass es genauso gut verläuft? Entscheide mich nie. Träume von Veränderungen, bleibe aber stehen.

Mein Gejammer, dass ich mich nach der Vergangenheit sehne, nach Vertrautem. Von wegen. Den Scheiß, den ich mir selber vorwerfe. Mein Untergang in meinem eigenen Selbstmitleid. Ich sehne mich doch bloß nach der Vergangenheit, weil ich nicht mit der Gegenwart klarkomme, geschweige denn der Zukunft.