2012/02/23

Ich glaube, die beste Definition für den Menschen lautet: undankbarer Zweibeiner.

Nichts fühlen. Nicht nachdenken. Keine Melancholien. Gleich null Probleme.

Ich hab Panik. Vorm Versagen. Ja, ich weiß was ihr alle sagen werdet. Ich weiß es. Irgendwie werde ich durch die Sache durchschlittern können.
Trotzdem habe ich Angst. Davor, nicht zu bestehen. Menschen zu enttäuschen. Nicht gut genug für jemanden zu sein. Angst vor Kritik. Angst vor der Verletzung. Angst vor den Gefühlen der Eifersucht und dass ich daran zerbreche. Angst vor der Abweisung. Angst vor der Liebe. Doch gerade deshalb will ich das alles noch mehr. Ich will mich stellen, breche aber unter der bisherigen Last zusammen. Trotzdem bin ich hirnrissig und stumpfsinnig genug es zu wollen.

Was machen wir Menschen auf dieser Welt? Wir. Ich. Du. Wir haben Sorgen und Hoffnungen. Träume. Die wahr werden. Die Träume bleiben. Oftmals sind wir hilflos. Es gibt genügend Dinge, die wir nicht ändern können...
"Ich weiger' mich das hinzunehm'n, alle stehen nur da. Dabei passier'n so viele schlimme Dinge jeden Tag." (Kraftklub - Songs für Liam)
Nein, ich kann mich nicht beklagen, ich darf mich nicht beklagen. Ich bin verdammt verwöhnt von dieser Gesellschaft. Meine Probleme sind nichtig. Und trotzdem könnten sie niederschmetternder nicht sein.

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